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Biet-Strategien vor dem Flop
Bevor man wie ein Verrückter anfängt zu bieten wenn man 2 Sechser als Pocketkarten hat sollte man alle Faktoren, die bei der Strategie vor dem Flop eine Rolle spielen, sorgfältig betrachten.
Man sollte die Zahl der Spieler beachten und wie aggressiv oder passiv sie sind, die eigenen Chips (Bankroll), die eigene Position und wieviel Risiko man gewillt ist einzugehen.
Zahl der Spieler
Mit 10 Spielern am Tisch könnte es wesentlich wahrscheinlicher sein, dass jemand anderer ein starkes Blatt hat als in einem Spiel mit wenigen Spielern (short-handed). Man sollte in
größeren Spielen auch vorsichtiger sein da die Chancen, dass die Pocket Karten eines Spielers zum Flop passen, viel besser sind. Mehr Wettbewerb bedeutet folglich auch härterer Wettbewerb.
Wie aggressiv
sind die Spieler
Man hat ein paar Runden gespielt und bemerkt dass einer immer vor dem Flop erhöht, dann sollte man du die Zügel anziehen.
Er soll ruhig die Blinds gewinnen, aber nagele ihn an die Wand, mit soliden Pocketkarten.
Die eigenen Chips (Bankroll)
Hat man nur noch ein paar Chips, sollte man sehr vorsichtig spielen und ein Blatt auswählen mit dem man bieten kann in der Hoffnung für einen größeren Pot so viele
Spieler wie möglich hineinzuziehen. Man sollte alles einsetzen bevor der Flop ausgeteilt wird. Andererseits, wenn man viele Chips hat, kann man auf Risiko spielen.
Die Position
Spieler in hinteren Positionen haben die Fähigkeit die Höhe des Pots wesentlich mehr zu beeinflussen als Spieler in vorderen Positionen, dies gilt allem vor dem Flop.
Die Risikobereitschaft
In Abhängigkeit vom eigenen Stil wird man mehr oder weniger aggressiv vor dem Flop spielen. Spieler die auf große Pötte spielen und sich nichts draus machen ein paar Blätter zu verlieren
werden versuchen vor dem Flop zu erhöhen (raise), speziell wenn sie in einer hinteren Position sind. Einige Spieler bevorzugen vor dem Flop so selektiv wie möglich zu sein und versuchen hier
und da eine Siegblatt zusammenzutragen.
Es hängt wirklich vom eigenen Stil ab und vor allem wie man die anderen Spieler einschätzt.
Man sollte auch die eigenen Karten in Betracht ziehen. Sicherlich sind zwei Asse der beste Start und dass man versteht, wie die eigenen zwei Karten gegen andere Karten Kombinationen bestehen. |